Robert Baden-Powell

Lord Robert Baden- Powell (kurz BiPi genannt) wurde im Jahr 1857 in England geboren. Schon in seiner frühesten Kindheit verbrachte er mehr Zeit im Freien, als zu Hause oder im Klassenzimmer. Nachdem er im Jahr 1876 der Armee beitrat und durch die 217 Tage dauernde Verteidigung der belagerten Stadt Mafeking in Südafrika berühmt wurde, schrieb er ein Handbuch für Soldaten. Bei seiner Heimkehr nach England erkannte er, dass sein Handbuch bei den Jugendlichen sehr populär war. So schrieb er sein Handbuch „Scouting for Boys“ speziell für diese Jungen neu. Einer der pädagogischen Grundsätze, die BiPi prägte, lautet „learning by doing“ – „Lernen durch Tun“. Aus der Begeisterung für das „Scouting“ entstand im Jahr 1907 ein erstes Pfadfinderlager auf Brownsea Island (England), wo auch das Pfadfinderhemd, die Kluft, ihren Ursprung hat. Baden Powell wollte durch die Kluft die sozialen Unterschiede verbergen, da in einem Lager alle Teilnehmer gleichberechtigt sind. Mit diesem kleinen Zeltlager, es nahmen nur 22 Jungen Teil, begann die Pfadfinderbewegung ihren Einzug in die Welt.
Mittlerweile gibt es ca. 30 Millionen Pfadfinder/innen auf der ganzen Welt. Die Pfadfinderbewegung boomt nach wie vor. Die Verbände melden steigende Mitgliederzahlen, die DPSG, Deutschlands größter Pfadfinderverband, zählt derzeit 94.000 Mitglieder.
Im Jahr 1941 starb Baden Powell.

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